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bali digitale nomaden

Meine erste Woche als Digitaler Nomade in Bali

Digitaler Nomade auf Probe in Bali

Vor nicht allzu vielen Wochen hatten wir uns sehr spontan entschieden die Wohnung nach dem Studium aufzugeben, nicht nach einem Job zu suchen und erst einmal als Digitale Nomaden – quasi auf Probe –  für min. 3-4 Monate nach Asien zu reisen.Schaue HIER vorbei, um meinem Blogartikel hierzu zu lesen. Erstes Ziel für 8 Wochen soll Bali sein, wovon wir vier Wochen in Ungasan, zwei Wochen in Sanur und weitere zwei Wochen in Canggu verbringen werden. Danach geht es weiter nach Chiang Mai für vier Wochen und danach soll es nach Vietnam gehen, das ist aber noch offen. Vielleicht bleiben wir auch länger in Chiang Mai oder gehen ganz woanders hin.

Ich designe von hier aus nun am Laptop diverse Sachen um etwas Geld zu verdienen.  Momentan leben wir allerdings von unserem Ersparten. Mein Freund macht seine eigene Projekte und verdient erstmal kein Geld. Ich versuche, irgendwann von meinem Geld meine Ausgaben hier zu finanzieren und bin gespannt ob mir dies glückt und ob ich mich dann tatsächlich als digitaler Nomade bezeichnen kann – das werde ich die nächsten Wochen und Monate dann hier offenlegen und berichten.

Wie schnell eine Woche vergehen kann – Wahnsinn!

 

Bali Digitaler Nomade

 

Vor sieben Tagen kamen mein Freund und ich total erschöpft, verschwitzt, etwas verloren und ich mit brennenden und tränenden Flugzeugluft-Augen in Bali an. Irgendwie kam die Erschöpfung der ganzen letzten anstrengenden Wochen auf einmal und wir wollten einfach nur noch in unser Guesthouse in Ungasan. Natürlich wurden wir von unserem Taxifahrer ziemlich be***issen, der uns zu unserer (bei dem Tagesverkehr) ca. 40 Minuten entfernten Unterkunft brachte. Aber nun gut, das sollte uns nicht noch einmal passieren!

Angekommen sprangen wir erst ein Mal in den Pool und erkundeten danach das große grüne Grundstück – gar nicht so schlecht, unser Leben, dachten wir. Dann bemerkten wir auch sehr schnell die abermillionen Ameisen auf dem Grundstück, allerdings vor allem in unserem Zimmer, unserer Veranda und um den Pool herum. Also mit Gekrabbel darf man hier keine Probleme haben, sonst ist man ziemlich schnell unglücklich – es sei denn, man ist in einem Luxushotel in einem oberen Stockwerk.

Die ersten paar Tage haben wir ein wenig die Gegend erkundet und waren zum Sonnenuntergang beim Uluwatu-Tempel, bei dem ich vor einem Affen GAAAANZ schnell wegrennen musste, da ich sonst meine Brille hätte verabschieden müssen – und die ist überlebenswichtig. An einem anderen Abend ging es in eine super schöne und große Strandbar mit verschiedenen Restaurants und Bars, Pool und natürlich dem Strand. Die Sicherheitsvorkehrungen hier sind allerdings enorm. Bei vielen (vor allem größeren) Restaurants und bei öffentlichen Gebäuden wie Einkaufszentren wird man abgescannt, die Taschen werden kontrolliert und man darf keinerlei Flüssigkeiten mit sich führen. Kommen Autos dem Gelände zu nahe, werden auch diese kontrolliert. Schwer bewaffnete Männer stehen ebenfalls bereit.

Natürlich habe ich auch gleich meine neuen Schuhe aus der Bali Mal Galerie  in einem Uber-Taxi liegen lassen, bis heute habe ich sie nicht wieder bekommen können.. Das ärgert mich schon ein wenig, denn die habe ich mir quasi zu europäischen Preisen gegönnt, da ich keine Slipper mehr hatte und sonst nur Sandalen oder ein Paar Nikes dabei habe.

Naja, dann konnte es rein theorethisch endlich als digitaler Nomade losgehen.. wäre da nicht der Jetlag, der uns tatsächlich einige Tage fest im Griff hatte. Und wäre da nicht der süße Welpe hier gewesen, mit dem ich im Garten spielte und dabei völlig die Sonne vergaß und mir daraufhin einen Sonnenstich holte, der mich 1 1/2 Tage lahmlegte.

Jetzt aber!

Dachte ich. Aber so einfach ist es gar nicht, plötzlich eine eigene und an eine hier angepasste Alltagsroutine aufzubauen. Es dauert schon ein paar Tage „rein“ zu kommen, vor allem auch an den Partner zu denken und zusammen mit ihm den Tag zu planen usw. Doch wird es Tag zu Tag ein wenig besser und ich hoffe ich kann im nächsten Wochenrückblick ein bisschen mit meiner tollen neuen Tagesroutine prahlen (*lach*). Ich habe auch einen tollen neuen Planner, in dem man etwas Selbstreflexion betreiben kann sowie Ziele stecken kann usw. Den stelle ich die Tage noch ausführlich in einem Post vor. Ich bin ein echter Fan davon.

 

Jetzt aber erst einmal selamat siang, allerdings bei euch wohl eher selamat pagi – hier ist es schon mittag und wir holen uns nun im Warung um die Ecke unser Mittagessen!

 

Stay unique, glittering greetings & namastè,

deine Su.

 

 

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